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Y o g a L o f t   L u p b u r g

Yoga

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Yoga heißt übersetzt: Einheit und Harmonie

Im westlichen Kulturkreis versteht man unter Yoga hauptsächlich Hatha-Yoga. "HATHA" bedeutet Kraft und setzt sich zusammen aus: "HA" = Sonne und "THA" = Mond.

Yoga hat nachweislich einige positiv bewertete Effekte sowohl auf die physische als auch auf die psychische Gesundheit. Yoga kann unter Umständen zu einer Linderung bei verschiedensten Krankheitsbildern führen, etwa bei Durchblutungsstörungen, Schlafstörungen, nervösen Beschwerden (Angst und Depression), chronischen Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen.

Bei den Asanas (Yogastellungen) werden Kraft, Flexibilität, Gleichgewichtssinn und Muskelausdauer trainiert. Beispielsweise kommt es durch die Aktivierung der Muskeln, Sehnen, Bänder und Blut- und Lymphgefäße bei den Asanas zu einer verbesserten Durchblutung. Die Rückenmuskulatur wird gekräftigt, was wiederum zu einer verbesserten Körperhaltung führen kann. Überbelastung oder falsch ausgeführte Übungen können allerdings auch schaden. Deshalb soll Yoga nicht nur nach Büchern, sondern unter Anleitung eines qualifizierten Yogalehrers erlernt werden.

Pranayama wird mit Atemkontrolle übersetzt, dies umfaßt jedoch nicht die volle Bedeutung des Begriffes. Pranayama besteht aus zwei Wortstämmen: "Prana" bedeutet Lebensenergie oder Lebenskraft und "Ayama" bedeutet Erweiterung oder Ausdehnung. Pranayama bedeutet also Ausdehnung der Dimension von Prana. Pranayama-Techniken (Atemübungen) sind eine Methode, die Lebenskraft zu aktivieren und zu regulieren, um über die normalen Grenzen und Einschränkungen hinauszugehen und ein höheres Energieniveau zu erlangen. Die Pranayama-Übungen kräftigen, verlängern und verfeinern den Atemzug. Dadurch wird das vegetative Nervensystem und der Hormon- und Gefühlshaushalt sehr günstig beeinflußt. Die Nerven werden gereinigt und gestärkt, harmonisiert und angeregt. Pranayama gibt inneren Frieden und bringt die emotionale Intelligenz zur Entfaltung. Pranayama nährt den ganzen Menschen auf eine sehr einfache und wunderbare Weise.

Yoga hat auf viele Menschen eine beruhigende, ausgleichende Wirkung und kann somit den Folgeerscheinungen von Stress entgegenwirken. Darüber hinaus kann die mit Atemübungen und Meditation verbundene innere Einkehr genutzt werden, das eigene Verhalten gegenüber den Mitmenschen zu reflektieren, um es positiver zu gestalten.

Yoga spricht den ganzen Menschen an und nicht nur den Körper. Besondere Betonung liegt auf der Achtsamkeit. Der Übende wird ermutigt, alle Aspekte seiner Persönlichkeit durch Yoga kennen zu lernen. Dabei ist Veränderung ein Prozess, der nicht erzwungen wird, sondern als Folge regelmäßiger und achtsamer Übung eintritt.

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